



Am Freitag, dem 11.03.2011 hat ein Erdbeben der Stärke 8,9 auf der Richterskala Japan erschüttert. Daraufhin entstand ein Tsunami, der große Teile Japans dem Erdboden gleichgemacht hat. Tod und Verletzungen waren die Folge für unzählige Einwohner Japans. Großer Schock für die Welt: Insgesamt 3 Atomkraftwerke wurden beschädigt und es droht eine Kernschmelze der Reaktoren, die noch nie dagewesene Folgen für die gesamte Menschheit haben kann.
Der Tsunami
Ein Tsunami entsteht unter dem Meeresboden, wenn der Meeresboden plötzlich absackt oder sich anhebt, beispielsweise durch Verschiebung der Erdplatten. Darauf hin wird sehr viel kinetische Energie in das Wasser selbst übertragen und in Bewegung gebracht. Es entsteht eine Flutwelle, die unglaubliche Kraft und Zerstörungspotential auch im weit entfernten Festland freisetzen kann. So geschehen in Japan-Fukushima.
Die Atomkraftwerke
Atomkraftwerke arbeiten alle nach dem gleichen Prinzip: Durch Atomspaltung von schweren Atomkernen wird sehr viel Bewegungsenergie frei, die nach der Abbremsung als Wärme in die Umwelt tritt. Man kann diese Wärme unterschiedlich nutzen, zum Beispiel für die Stromproduktion oder auch für Atombomben. Außerdem werden Spaltprodukte und Radioaktivität frei, die lebende Zellen schädigen und töten können (Verstrahlung).
